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Baumängel, Bauschwachstellen und Feuchtigkeit

RENODRY Österreich

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2. Juni 2024

Was haben Baumängel und Bauschwachstellen mit feuchten Wänden zu tun?

Baumängel können durchaus der Grund für feuchte Wände sein. Das fängt bei solch offensichtlichen Dingen an wie ein undichtes Dach und kaputte Regenrohre oder falsch montierte Regenrinnen bis hin zu falsch eingesetzten Fenstern. Solche Fehler kann man schnell erkennen und handhaben.
Feuchtigkeitsprobleme, also feuchte Wände in neugebauten Häusern können auch andere – nicht ganz so offensichtliche – Ursachen haben.

Was ist Baufeuchte und was kann ich dagegen tun?

Wenn ein Haus fertiggebaut oder saniert wurde und nicht ausreichend abtrocknen konnte, sodass die Baufeuchte noch immer im Mauerwerk vorhanden ist, wäre ein Beispiel dafür. Beim Bau eines Hauses werden Baumaterialien verwendet, die eine große Menge an Wasser speichern können und auch speichern, da Wasser ein Bestandteil von Beton, Zement und Putz ist und auch in Ziegelsteinen und anderen Baumaterialien gespeichert wird.

Zur Veranschaulichung: 1 m³ Vollziegel kann ja nach Porosität und Dichte zwischen 150 – 200 L Wasser aufnehmen. D. h. bei einer Wandfläche von 100 m² und einer Wandstärke von 50 cm können zwischen 7.500 – 10.000 L Wasser gespeichert sein.

Normalerweise muss einem neu gebauten Haus die Zeit gegeben werden, dass die sogenannte Baufeuchte abtrocknen kann. Leider wird dies nicht immer oder nicht lange genug gemacht. Das Haus wird fertiggestellt, und es befindet sich noch zu viel Feuchtigkeit in der Bausubstanz. Diese wird nun irgendwo nach außen kommen. Das bedeutet eine hohe Luftfeuchtigkeit, Gefahr von Schimmelbildung, schlechtere Wärmeisolierung. Stoßlüften und / oder der Einbau von Lüftern kann in solchen Situationen helfen. Auf keinen Fall sollten solche Wände hinter Vorsatzschalen versteckt werden, denn das verschlimmert das Problem. Die Feuchtigkeit kann nicht entweichen, Schimmel bildet sich, der aber erst spät oder gar nicht entdeckt wird. Gesundheitliche Probleme sind die Folge. Zur Handhabung solcher Fälle kann unser Spezial-Entfeuchtungsputz eingesetzt werden.

Fehlende oder kaputte vertikale und / oder horizontale Isolierungen – was tun?

Fehlende oder kaputte Isolierungen an den Außenwänden / Kellerabdichtungen können Feuchtigkeitseintritt zur Folge haben. In diesem Fall bekommen wir einen feuchten Keller. Ist das Haus ist in einen Hang gebaut, dann können natürlich alle erd- / hangberührenden Wände betroffen sein. Die Ausbreitung der Feuchtigkeit wird in solchen Fällen oft nicht gleich bemerkt. Anzeichen sind abplatzender Putz, abblätternde Farbe, modriger

Geruch, Salzausblühungen und Schimmel.

Um den Wassereintritt zu stoppen, können Sie von außen abgraben und die Isolierung oder die Kellerabdichtung erneuern und auch eine Drainage legen. Diese Variante ist nicht in allen Fällen möglich. Zudem kann diese Aktion sehr kostspielig werden. Das ist ein Grund, warum feuchte Keller oft nicht gehandhabt werden. Aber es gibt eine andere Möglichkeit, bei der die Erneuerung der Isolierung oder der Kellerabdichtung nicht nötig ist. Mit dem Einsatz unseres Spezial-Entfeuchtungsputzes bedarf es keiner vertikalen oder horizontalen Sperren. Er kann von innen auf die feuchten, versalzenen Wände aufgebracht werden. Durch seine extrem hohe Kapillarsogwirkung und seine Atmungsaktivität atmet er die Feuchtigkeit aktiv aus dem Mauerwerk aus, die Salze verbleiben im Mauerwerk und bilden mit der Zeit eine Sinterschicht im Kapillarsystem des Mauerwerks. Der enorme Kapillarsog unseres Spezial-Putzes bewirkt eine Ausdiffundierung von 4 – 8 L pro m² pro Stunde.
Mit einer Funktionsgarantie von 30 Jahren ist das eine langlebige, kostengünstige und einfache Lösung.

Wasser von unten – was tun?

Wenn Wasser durch die Bodenplatte gedrückt wird, ist das manchmal ein Rätsel für die Betroffenen. Eine Möglichkeit sind kaputte Rohre. Ein Haarriss reicht, um einen Wasserschaden zu verursachen.

Eine andere Möglichkeit ist, dass die Bodenplatte durch das Setzen des Hauses Risse bekommen hat. Dadurch kann Feuchtigkeit eintreten und seinen Weg in das Mauerwerk finden.

Ein häufiger Grund ist auch, dass die Bodenplatte bereits 40 Jahre und älter ist. Auf Grund des Alters und der Materialermüdung können die Bodenplatten wasserdurchlässig werden.

In solch einem Fall sollte auf jeden Fall ein Spezialist gerufen werden. Eine Lösung könnte zum Beispiel wie folgt aussehen:
Bodenfugen zur Wand ein paar Zentimeter öffnen ( z. B. 10 cm breit und 5 cm tief) und mit unserem Spezialestrich ausgießen werden, der wasserundurchlässig ist, aber hoch atmungsaktiv ist.

Andere Fehler

Die Verwendung von falschen Putzen können Feuchteprobleme verstärken. Bei einigen Klimaputzen oder Sanierputzen wird in den Datenblättern darauf hingewiesen, dass diese nicht für den Sockelbereich geeignet sind. Sie schließen das Wasser in den Wänden ein, was dazu führt, dass die Feuchtigkeit nach oben steigt und die Wand feucht bleibt. Schimmelbildung und Putzabplatzen können die Folge sein. Trotzdem passiert es immer wieder, dass gerade die Sockelbereiche mit den falschen Materialien verputzt werden. Hier hilft nur das Abschlagen des Putzes und das Aufbringen eines dafür geeigneten Materials – zum Beispiel das Aufbringen unseres Spezial-Entfeuchtungsputzes.